Europäische und deutsche Tierzuchtgesetzgebung

Eine klar formulierte und durchdachte Gesetzgebung ist ein wichtiger Bestandteil des Erfolges in der Tierzucht. Das Thema hat in Kasachstan hohe Aktualität.

Der APD widmete sich diesem Thema bereits auf seiner im Sommer 2022 durchgeführten Fachinformationsfahrt und führte in Deutschland eine Diskussion zu diesem Thema im Haus Düsse in Niedersachsen durch. Dabei wurde von Frau Nadine Frische (Referentin Tierzuchtrecht, Leistungsprüfungen, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen), das Zusammenspiel der deutschen und europäischen Gesetzgebung zu diesem Thema erläutert und Fragen mit den Teilnehmern diskutiert. Es wurde klargestellt, dass die entsprechende Gesetzgebung:

  • ausreichend einfach, klar und transparent sein muss, das heißt für den Landwirt verständlich sein muss und dass
  • die Regelungen weitgehend in Form von Verordnungen erfolgen sollten, damit sie flexibel geändert werden können.

Weitere Informationen zum Anwendungsbereich und Ziel der gesetzlichen Regelungen sind in der Präsentation von Frau Frische dargestellt. Dort sind auch Links zu den wesentlichen gesetzlichen Regelungen in Europa aufgeführt (Präsentation auf Englisch). Der APD wird dieses Thema in nächster Zeit weiter bearbeiten und eine Expertenfahrt nach Kasachstan veranstalten, auf der wichtige kasachische Akteure dieses Bereichs das Thema mit einem internationalen Experten diskutieren und ihr Verständnis für das Zusammenspiel internationaler Regelungen schärfen können. Es gilt auch eventuelle Notwendigkeiten zu Änderungen in der kasachischen Gesetzgebung zu identifizieren.

Die Präsentation von Frau Nadine Frische kann hier heruntergeladen werden:

Scroll to Top